Erotische füsse erotic leseprobe

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Das wird sicher Gemma sein, das Kindermädchen. Da gibt es eine Achterbahn, die sieht aus wie eine Raupe. Lass sie sich bitte erst einmal einrichten, ja? Wir spielen noch ein bisschen mit deinem Kaufladen. Du siehst Julia später beim Abendessen. Sie muss ja erst einmal auspacken und mit deinem Dad sprechen. Im Flur dreht sie sich noch einmal um und winkt mir.

Richten Sie sich erst einmal in Ruhe ein. Ich rufe zunächst meine Eltern an, um ihnen Bescheid zu geben, dass ich gut angekommen bin. Dann packe ich aus und mache mich frisch. Auf dem kleinen Sekretär finde ich eine lederne Briefpapiermappe, wie sie oft in Hotelzimmern zu finden sind. Endlich ein Anhaltspunkt, um meinem mysteriösen neuen Arbeitgeber einmal auf den Zahn zu fühlen, bevor ich ihn gleich persönlich kennenlerne.

Rasch klappe ich den Laptop auf, wähle mich ein und starte eine Suche. Seine Tochter kann er schon einmal nicht verleugnen, denke ich, als mir ein dunkelhaariger Mann mit ernstem Blick aus der Bildersuche entgegenstarrt.

Er hat dieselben stechend blauen Augen wie Edie. Streng und forschend blicken sie in die Kamera. Die gewölbten schwarzen Augenbrauen lassen seinen Blick leicht ironisch wirken. Sein scharf geschnittenes Gesicht, die leichten Geheimratsecken, die gerade Nase mit der steilen Zornesfalte darüber und die schmale Oberlippe verleihen seinen Gesichtszügen eine Härte, die nur das leichte Lächeln, die tiefen Grübchen in den Wangen und der ausgeprägte Amorbogen seiner Lippe etwas abzumildern vermögen.

Verdammt attraktiv der Kerl. Aber anlegen möchte ich mich nicht mit ihm. Er sieht aus wie jemand, der es gewohnt ist, sich durchzusetzen. Ich rufe die Websuche auf. Hauptsächlich auf Webseiten diverser Klatschblätter und Hochglanzmagazine. Neugierig klicke ich mich durch die Seiten. Jetzt ärgere ich mich darüber, dass ich gar nicht erst versucht habe, ihn zu googlen. Valerie ihrerseits Armschmuck einer Reihe wechselnder mächtiger und reicher Männer: Ich runzle die Stirn.

Gerüchte, Carlyle könnte mit dem plötzlichen Verschwinden seiner Verlobten etwas zu tun haben, können von der Polizei nicht bestätigt werden.

Womöglich hat der Typ seine Verlobte um die Ecke gebracht und ich werde ein Jahr unter einem Dach mit ihm leben. Erste Zweifel beschleichen mich, ob das alles wirklich so eine gute Idee war. Mit einem entsprechend mulmigen Gefühl folge ich Mrs Pemberton später in den Flur.

Das muss schrecklich sein für ein so kleines Kind. Wie verkraftet sie es? Mrs Pemberton fährt herum und ergreift meinen Oberarm. Sie senkt die Stimme fast zu einem Flüstern. Mr Carlyle kann sehr ungehalten reagieren, wenn man Ms Gerber erwähnt. Ich bitte Sie also um entsprechende Zurückhaltung, auch Edie gegenüber.

Verdattert schweige ich und nicke. Eine schreckliche Vorstellung, dass über die Mutter der Kleinen nicht einmal gesprochen werden darf. Das Mädchen tut mir auf einmal fürchterlich leid.

Grübelnd folge ich ihr die Treppe hinunter. Wir durchqueren die achteckige Halle, in der sich das zentrale Treppenhaus befindet, und laufen durch einen sonnenlichtdurchfluteten Raum mit Parkettboden.

Am Ende des Saales bleiben wir vor einer schweren Tür aus dunklem Holz stehen. Mrs Pemberton klopft, und ich versuche, meinen Atem zu beruhigen. Sie hält die Tür für mich auf und bedeutet mir, einzutreten.

Mein Herz trommelt gegen meine Rippen. Sein Lächeln erreicht nur einen Mundwinkel und wirkt eher spöttisch als freundlich. Seine Augenbraue wandert nach oben und er macht ein schnalzendes Geräusch mit dem Mundwinkel, wobei er leicht den Kopf schüttelt.

Langsam verdrängt Ärger meine Nervosität. Warum stellt er mich dann ein? So steht es auch in meinen Bewerbungsunterlagen. Ich habe lediglich eine kleine Vorauswahl getroffen. Ihr Bild hat ihr gefallen. So einer ist das also. Einer von diesen Kerlen, die meinen, einer Frau über den Mund fahren zu müssen.

Und dann sucht er seine Angestellten anscheinend nach dem Foto aus. Ich kann nicht verhindern, dass sich mein Ärger in meiner Mimik spiegelt. So etwas wie ein Lächeln erscheint auf Mr Carlyles Gesicht. Die kurzen Haare stehen Ihnen. Nehmen Sie doch Platz, Ms Blumberg.

Mr Carlyle umrundet den Schreibtisch und setzt sich vorne auf die Tischkante. Natürlich hat mich nicht nur Ihre sympathische Erscheinung für Sie eingenommen. Ihr Lebenslauf liest sich auch sehr interessant. Sie haben offenbar einige Praktika in Kindergärten und Erziehungseinrichtungen absolviert. Ich denke, das kann nicht schaden. Allerdings brauche ich keine Gouvernante.

Edie hat bereits ein hervorragendes Kindermädchen. Seine Brauen ziehen sich zusammen. Es gefällt ihm nicht, unterbrochen zu werden. Doch er fährt mit einem kleinen, schwer zu deutenden Lächeln fort. Dann wissen Sie wahrscheinlich bereits, dass es mir hauptsächlich darum geht, dass Sie mit Edyth Zeit verbringen und Deutsch mit ihr sprechen.

Ich selbst spreche leider nur Französisch, Spanisch und Russisch und hatte nie Zeit, es ausreichend zu lernen. Sie hat in den ersten Lebensjahren mit der Kleinen Deutsch gesprochen und ich möchte nicht, dass sie es vollkommen verlernt. Sie hat keine Erinnerungen an sie und das ist auch gut so. Er beugt sich plötzlich vor und stützt sich auf die beiden Armlehnen meines Sessels. Erschrocken presse ich mich gegen die Rückenlehne. Sein Gesicht ist kaum eine Handbreit von meinem entfernt, seine blauen Augen bohren sich in meine.

Was Edie angeht, dulde ich keinen Widerspruch. Mein Nacken prickelt und ich kann den Blick nicht von seinen bohrenden blauen Augen abwenden. Ein Hauch von seinem Parfum kitzelt meine Nase. Ein angenehm dezenter Zitrusduft mit einer Spur von Gewürzen und Moschus. Trotz allem bin ich beinahe versucht, mich vorzulehnen und an seinem Hals zu schnuppern. Sie hat kaum eine aktive Erinnerung an die Zeit mit ihrer Mutter und ich dulde nicht, dass jemand die Wunden wieder aufwühlt.

Habe ich mich deutlich ausgedrückt? Doch ich kann nicht umhin, mich zu fragen, ob er tatsächlich nur seine Tochter schützen möchte, oder ob andere Gründe dahinterstecken, dass er seine Ex-Verlobte nicht erwähnen will. Ich nicke stumm und gebe mir Mühe, nicht allzu unelegant zu wirken, während ich mich aus dem weichen Sitzpolster stemme. Ich muss zugeben, er ist schon eine imposante Erscheinung in seinem sportlich geschnittenen grauen Anzug mit der dunklen Krawatte.

Du liest gerne und sagst geradeheraus deine Meinung zur Lektüre? Lia ist ausgebildete kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen, hat Anglistik und Germanistik studiert und arbeitet als Autorin, Übersetzerin, Lektorin und Sprachlehrerin. Das Herz der reiselustigen Autorin schlägt vor allem für die britischen Inseln und Skandinavien und eine sinnliche Atmosphäre und interessante Kulisse sind für sie wichtige Bestandteile einer fesselnden Geschichte.

Erfahre mehr im Interview mit Lia Bergmann. Mehr zur Secret-Desires -Reihe. E-Books Autoren Newsletter Über uns.

Leseprobe zum erotischen Liebesroman. Craig lacht und schüttelt amüsiert den Kopf. Ich gehe in die Hocke und strecke die Hand aus. Und du bist Edyth? Schön, dich kennenzulernen, Edyth. Alle meine Freunde nennen mich so. Sie wirkt so friedlich und absolut sorglos. Ich nehme meine Uhr vom Nachtkasten, öffne spontan die oberste Schublade und stecke das letzte Kondom ein. Danach schlendere ich durchs Wohnzimmer in Richtung Arbeitszimmer.

Ich setze mich an meinen Schreibtisch, greife zum Telefon und rufe Andrea an. Während ich darauf warte, dass sie abhebt, schaue ich zum wolkenlosen Himmel hinaus. Er hat die gleiche Farbe wie Anas Augen. Eine Bewegung lässt mich aufmerken. Als ich aufblicke, sehe ich zu meiner Freude Ana in der Tür stehen. Sie trägt nichts als mein T-Shirt. Ihre langen, wohlgeformten Beine sind ein Anblick, der nur für mich bestimmt ist.

Sie hat tolle Beine. Meine und Anas Augen treffen sich. Sie haben wirklich die Farbe eines Sommerhimmels und wirken genauso warm. Gütiger Gott, ich könnte mich den ganzen Tag in dieser Wärme aalen — jeden Tag.

Ich umrunde meinen Schreibtisch, bis ich vor ihr stehe, und liebkose ihr Gesicht. Du hast so friedlich ausgesehen. Hast du gut geschlafen? Ich wollte nur kurz Hallo sagen, bevor ich unter die Dusche gehe. Es ist schön, sie so zu sehen. Bevor ich mich wieder an die Arbeit mache, beuge ich mich vor und küsse sie sanft. Plötzlich fällt sie mir um den Hals, vergräbt ihre Finger in meinem Haar und presst ihren Körper an mich. Da ihre Lippen nicht lockerlassen, erwidere ich ihren Kuss.

Ihre wilde Leidenschaft überrascht mich. Mit der einen Hand umfasse ich ihren Kopf, mit der anderen ihren nackten, kürzlich versohlten Arsch. Mein Körper fängt Feuer wie trockenes Reisig. Oder soll ich dich lieber gleich auf meinem Schreibtisch vögeln? Ihre Augen sind dunkel, und es spiegeln sich Lust und Begierde darin. Ich kann mich nicht länger beherrschen. Ich fege alles vom Schreibtisch, sodass Papiere, Telefon und Stifte klappernd zu Boden fallen oder sanft hinab schweben.

Doch das ist mir egal. Ich hebe Ana hoch und lege sie quer über den Schreibtisch. So schnell wie möglich stülpe ich das Kondom über meinen Schwanz und schaue auf die unersättliche Miss Steele hinunter. Mit einer raschen Bewegung dringe ich in sie ein. Immer weiter treibe ich sie in die Ekstase hinein, bis ich spüre, wie sie sich um mich zusammenzieht. Und sie tut es, eine Pracht.

Ihr Aufschrei zieht mich in meinen eigenen Orgasmus. Ich komme genauso spektakulär wie sie und sinke auf ihr zusammen, während ihr Körper unter den Nachwehen des Orgasmus zuckt. Du besitzt magische Kräfte, denen ich mich nicht entziehen kann. Ich lasse ihre Handgelenke los und will aufstehen. Doch sie schlingt die Beine fester um mich und fährt mir mit den Fingern durchs Haar.

Unsere Blicke treffen sich, und ihrer ist so eindringlich, als könne sie in mich hineinschauen. Bis in meine dunkle Seele. Ich umfasse ihr Gesicht mit den Händen und küsse sie rasch. Doch im nächsten Moment steht mir ein hässliches Bild vor Augen: Sie wird das nie mit einem anderen machen. Ihr Gesichtsausdruck verrät mir, dass es von Herzen kommt. Aus ihrem Tonfall spricht Überzeugung. Und meine grundlose Eifersucht legt sich.

Es erinnert dich daran, wo ich war. Und zwar nur ich allein. Weil ich nicht will, dass sie nach Georgia fliegt. Und selbst dann war es immer geplant gewesen, Teil einer Inszenierung.

Ich richte mich auf, strecke die Hand aus und ziehe sie hoch. Anstelle einer Erklärung hält sie das Folienpäckchen hoch. Und manchmal wird der Traum sogar wahr. Miss Steele, für ein Unschuldslamm steckst du voller Überraschungen.

Ich hatte schon unzählige Male Sex auf diesem Schreibtisch. Allerdings ging die Initiative immer von mir aus, nicht von der Sub.

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Dann packe ich aus und mache mich frisch. Auf dem kleinen Sekretär finde ich eine lederne Briefpapiermappe, wie sie oft in Hotelzimmern zu finden sind. Endlich ein Anhaltspunkt, um meinem mysteriösen neuen Arbeitgeber einmal auf den Zahn zu fühlen, bevor ich ihn gleich persönlich kennenlerne. Rasch klappe ich den Laptop auf, wähle mich ein und starte eine Suche. Seine Tochter kann er schon einmal nicht verleugnen, denke ich, als mir ein dunkelhaariger Mann mit ernstem Blick aus der Bildersuche entgegenstarrt.

Er hat dieselben stechend blauen Augen wie Edie. Streng und forschend blicken sie in die Kamera. Die gewölbten schwarzen Augenbrauen lassen seinen Blick leicht ironisch wirken.

Sein scharf geschnittenes Gesicht, die leichten Geheimratsecken, die gerade Nase mit der steilen Zornesfalte darüber und die schmale Oberlippe verleihen seinen Gesichtszügen eine Härte, die nur das leichte Lächeln, die tiefen Grübchen in den Wangen und der ausgeprägte Amorbogen seiner Lippe etwas abzumildern vermögen. Verdammt attraktiv der Kerl. Aber anlegen möchte ich mich nicht mit ihm. Er sieht aus wie jemand, der es gewohnt ist, sich durchzusetzen.

Ich rufe die Websuche auf. Hauptsächlich auf Webseiten diverser Klatschblätter und Hochglanzmagazine. Neugierig klicke ich mich durch die Seiten. Jetzt ärgere ich mich darüber, dass ich gar nicht erst versucht habe, ihn zu googlen. Valerie ihrerseits Armschmuck einer Reihe wechselnder mächtiger und reicher Männer: Ich runzle die Stirn. Gerüchte, Carlyle könnte mit dem plötzlichen Verschwinden seiner Verlobten etwas zu tun haben, können von der Polizei nicht bestätigt werden.

Womöglich hat der Typ seine Verlobte um die Ecke gebracht und ich werde ein Jahr unter einem Dach mit ihm leben. Erste Zweifel beschleichen mich, ob das alles wirklich so eine gute Idee war.

Mit einem entsprechend mulmigen Gefühl folge ich Mrs Pemberton später in den Flur. Das muss schrecklich sein für ein so kleines Kind. Wie verkraftet sie es? Mrs Pemberton fährt herum und ergreift meinen Oberarm. Sie senkt die Stimme fast zu einem Flüstern. Mr Carlyle kann sehr ungehalten reagieren, wenn man Ms Gerber erwähnt. Ich bitte Sie also um entsprechende Zurückhaltung, auch Edie gegenüber. Verdattert schweige ich und nicke. Eine schreckliche Vorstellung, dass über die Mutter der Kleinen nicht einmal gesprochen werden darf.

Das Mädchen tut mir auf einmal fürchterlich leid. Grübelnd folge ich ihr die Treppe hinunter. Wir durchqueren die achteckige Halle, in der sich das zentrale Treppenhaus befindet, und laufen durch einen sonnenlichtdurchfluteten Raum mit Parkettboden.

Am Ende des Saales bleiben wir vor einer schweren Tür aus dunklem Holz stehen. Mrs Pemberton klopft, und ich versuche, meinen Atem zu beruhigen. Sie hält die Tür für mich auf und bedeutet mir, einzutreten. Mein Herz trommelt gegen meine Rippen. Sein Lächeln erreicht nur einen Mundwinkel und wirkt eher spöttisch als freundlich. Seine Augenbraue wandert nach oben und er macht ein schnalzendes Geräusch mit dem Mundwinkel, wobei er leicht den Kopf schüttelt.

Langsam verdrängt Ärger meine Nervosität. Warum stellt er mich dann ein? So steht es auch in meinen Bewerbungsunterlagen. Ich habe lediglich eine kleine Vorauswahl getroffen. Ihr Bild hat ihr gefallen. So einer ist das also. Einer von diesen Kerlen, die meinen, einer Frau über den Mund fahren zu müssen.

Und dann sucht er seine Angestellten anscheinend nach dem Foto aus. Ich kann nicht verhindern, dass sich mein Ärger in meiner Mimik spiegelt. So etwas wie ein Lächeln erscheint auf Mr Carlyles Gesicht. Die kurzen Haare stehen Ihnen. Nehmen Sie doch Platz, Ms Blumberg. Mr Carlyle umrundet den Schreibtisch und setzt sich vorne auf die Tischkante. Natürlich hat mich nicht nur Ihre sympathische Erscheinung für Sie eingenommen.

Ihr Lebenslauf liest sich auch sehr interessant. Sie haben offenbar einige Praktika in Kindergärten und Erziehungseinrichtungen absolviert. Ich denke, das kann nicht schaden. Allerdings brauche ich keine Gouvernante. Edie hat bereits ein hervorragendes Kindermädchen. Seine Brauen ziehen sich zusammen. Es gefällt ihm nicht, unterbrochen zu werden. Doch er fährt mit einem kleinen, schwer zu deutenden Lächeln fort. Dann wissen Sie wahrscheinlich bereits, dass es mir hauptsächlich darum geht, dass Sie mit Edyth Zeit verbringen und Deutsch mit ihr sprechen.

Ich selbst spreche leider nur Französisch, Spanisch und Russisch und hatte nie Zeit, es ausreichend zu lernen. Sie hat in den ersten Lebensjahren mit der Kleinen Deutsch gesprochen und ich möchte nicht, dass sie es vollkommen verlernt. Sie hat keine Erinnerungen an sie und das ist auch gut so.

Er beugt sich plötzlich vor und stützt sich auf die beiden Armlehnen meines Sessels. Erschrocken presse ich mich gegen die Rückenlehne. Sein Gesicht ist kaum eine Handbreit von meinem entfernt, seine blauen Augen bohren sich in meine. Was Edie angeht, dulde ich keinen Widerspruch. Mein Nacken prickelt und ich kann den Blick nicht von seinen bohrenden blauen Augen abwenden.

Ein Hauch von seinem Parfum kitzelt meine Nase. Ein angenehm dezenter Zitrusduft mit einer Spur von Gewürzen und Moschus. Trotz allem bin ich beinahe versucht, mich vorzulehnen und an seinem Hals zu schnuppern. Sie hat kaum eine aktive Erinnerung an die Zeit mit ihrer Mutter und ich dulde nicht, dass jemand die Wunden wieder aufwühlt.

Habe ich mich deutlich ausgedrückt? Doch ich kann nicht umhin, mich zu fragen, ob er tatsächlich nur seine Tochter schützen möchte, oder ob andere Gründe dahinterstecken, dass er seine Ex-Verlobte nicht erwähnen will. Ich nicke stumm und gebe mir Mühe, nicht allzu unelegant zu wirken, während ich mich aus dem weichen Sitzpolster stemme.

Ich muss zugeben, er ist schon eine imposante Erscheinung in seinem sportlich geschnittenen grauen Anzug mit der dunklen Krawatte. Du liest gerne und sagst geradeheraus deine Meinung zur Lektüre? Lia ist ausgebildete kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen, hat Anglistik und Germanistik studiert und arbeitet als Autorin, Übersetzerin, Lektorin und Sprachlehrerin.

Das Herz der reiselustigen Autorin schlägt vor allem für die britischen Inseln und Skandinavien und eine sinnliche Atmosphäre und interessante Kulisse sind für sie wichtige Bestandteile einer fesselnden Geschichte. Erfahre mehr im Interview mit Lia Bergmann. Mehr zur Secret-Desires -Reihe. E-Books Autoren Newsletter Über uns. Leseprobe zum erotischen Liebesroman. Craig lacht und schüttelt amüsiert den Kopf.

Ich gehe in die Hocke und strecke die Hand aus. Und du bist Edyth? Schön, dich kennenzulernen, Edyth. Alle meine Freunde nennen mich so. Ich freue mich schon sehr darauf, mit dir zu spielen. Wenn du das gerne möchtest. Mrs Pemberton öffnet und steckt den Kopf hinein. Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Reise. Ich habe auch Edie bereits kennengelernt. Jetzt bin ich einmal dran, ihm ins Wort zu fallen. Ich wusste, wir verstehen uns.

Wir unterstützen die Autorennetzwerke. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Saskia verdrehte die Augen. In der nächsten Sekunde schoss erneut Strom durch ihren Körper.

Sie hatte gar nicht gemerkt, wie Andreas die Steuerung der Batterie an sich genommen hatte und ihr Gesicht beobachtete, als er am Rad drehte. Ihre Schenkel zuckten, der Druck nahm jetzt immer mehr zu. Sie hatten sich nicht einmal die Mühe gemacht den Dildo zu entfernen, sodass auf ihrem Unterleib so viel Druck lastete, wie noch nie zuvor.

Erst war Schmerz das vorherrschende Gefühl, doch nach und nach vermischte es sich mit Lust zu einer ganz eigenen Komposition, der sie nicht habhaft werden konnte. Die beiden Männer lachten nur. Hatte sie gerade richtig gehört? Hatten sie ihren Körper nicht bereits genug geschunden? Saskia hatte keine Zeit mehr, um weiter zu denken.

Ohne Probleme konnte Andreas seine Eichel durch ihre Lippen treiben. Er packte sie weiterhin an den langen, blonden Haaren und gab den Takt nach seinem Belieben vor. Gleichzeitig drückte Stefan sein Becken nach vorne. Es dauerte nicht lange, bis sie die Kontrolle über ihren Körper verlor. Alle ihre Löcher waren gestopft, sie war gefesselt und ihr Körper schmerzte.

Und doch schüttelte ein Multipler-Orgasmus ihren Verstand so hart durch, dass sie meinte den Wahnsinn zu verfallen. Ich bin ohnmächtig geworden? Millar schlug in aller Ruhe seine Mappe zu und bedachte die zierliche Frau mit einem besorgten Blick.

Erschöpfung, zu viel Sport, zu wenig Schlaf, zu viel Arbeit. Ihr Geist ist einfach extrem überlastet. Ich meine Ihren Verstand. Obwohl wir Menschen uns es manchmal anders wünschen, sind wir doch keine Maschinen. Sie müssen sich Pausen gönnen. Nachdem, was sie bei der Aufnahme hier im Krankenhaus erzählt haben, wollten sie ja gleich wieder aufstehen. Saskia atmete tief durch und schüttelte mit dem Kopf.

Dann fiel ihr Blick auf den Arzt. Jetzt erst schaffte es Saskia sich zu sammeln. Mir bleiben nur noch fünf oder sechs Tage, bis die Konkurrenz zuschlägt. Ich kann mich nicht ausruhen und einfach hier bleiben. Es muss doch andere Möglichkeiten geben? Millar aus und ging zum wiederholten Male ihre Akte durch. Es gibt zwar neue Behandlungsmethoden, aber diese sind eher fragwürdig und werden nicht von jedem angenommen. Dabei wird dem Patienten die Kontrolle über den eigenen Körper abgenommen. Medizinisch nachgewiesen ist allerdings, dass der Verstand sich innerhalb von wenigen Tagen, ja sogar Stunden, erholt.

Nach diesem Worten blickte Saskia aus dem Fenster und beobachtete die Mittagssonne. Der Arzt setzte erneut an, jedoch schüttelte sie einfach mit dem Kopf.

Wenig später setzte sie die Unterschrift unter den Behandlungsbogen und der Mann war verschwunden. Wie konnte sie einfach ohnmächtig werden? Dieser Deal war zu wichtig, als das sie jetzt nicht funktionieren konnte.

Immerhin war sie gerade 25 geworden und gehörte jetzt schon zur ersten Garde von Frankreichs Top-Managerinnen. Diese Art von Fehltritt konnte sie sich nicht erlauben. Egal, was die Ärzte hier mit ihr vorhatten, sie würde es durchstehen und so schnell wie möglich diesen Vertrag unterschreiben lassen. Mit diesem Gedanken schlief sie langsam ein. Saskia schreckte hoch, als die beiden Männer in ihrem Raum standen. Hatte sie so lange geschlafen? Sie schlief doch nie mehr, als vier Stunden und jetzt sollte sie von mittags bis zur Dämmerung einfach durchgeschlafen haben.

Ihre Unterarme waren riesig, wobei dieser Pfleger Andreas noch ein wenig kräftiger war. Unter seiner Kleidung zog sich ein Tattoo den Weg seinen Hals hinauf. Ob er noch mehr Tätowierungen dieser Art hatte? Grob packte er ihr Handgelenk, dabei wirbelte das Patientenleibchen um sie herum.

Und wenn du ganz lieb bist, kriegst du vielleicht auch etwas zu essen.


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Willkommen auf Dewberry Hall. Craig springt aus dem Wagen, um mir die Tür zu öffnen. Am besten, ich stelle Sie erst einmal Mrs Pemberton vor. Wer ist das nun wieder? Ich verkneife mir die Frage und folge Craig. Aus dem Flur taucht eine ältere Dame mit einem jugendlich wirkenden Kurzhaarschnitt auf. Entgegen meiner Erwartung hat Mrs Pemberton ein offenes, freundliches Gesicht mit vielen kleinen Lachfältchen.

Wie schön, Sie hier zu haben. Edie ist schon ganz aufgeregt. Sie war gestern kaum ins Bett zu bekommen. Derzeit ist sie noch mit der Nanny unterwegs, aber sie werden sicher gleich zurückkommen, dann können Sie die Kleine kennenlernen.

Sie wird sich auch weiter um Edyth kümmern, sie morgens wecken, anziehen, ihr Frühstück machen und sie abends ins Bett bringen. Mr Carlyle legt Wert darauf, dass sie es nicht verlernt. Ihre Mutter war … ist Schweizerin, wissen Sie? Sie wird schnell versuchen, auf Englisch auszuweichen, weil es für sie bequemer ist. Da müssen Sie stur bleiben. Zusammengefasst gesagt, werde ich ein Jahr lang in einem riesigen Haus wohnen, in dem es offenbar Personal für alles Mögliche gibt und bekomme ein Taschengeld von neunzig Pfund pro Woche allein dafür, dass ich mit einem kleinen Mädchen Ausflüge mache und spiele?

Nun denn, es hätte mich schlimmer treffen können. Ich folge Mrs Pemberton den Flur entlang. Aber heute wohnt hier niemand mehr. Wir gehen alle am Ende des Arbeitstages heim zu unseren Familien. Jahrhundert stammen, aber nicht unsere Arbeitsverträge. Heute haben der Verwalter und ich hier unsere Büros.

Gemmas Zimmer befindet sich im Obergeschoss direkt neben Edies. Sie werden im Aprikosenzimmer wohnen. In Ihrem dominiert die Farbe Apricot, deswegen nennen wir es so. Es ist hübsch und freundlich. Es wird Ihnen gefallen.

Das tut es in der Tat. Die Einrichtung liegt irgendwo zwischen modern und klassisch-elegant. Ich werde mich fühlen wie eine Prinzessin. Das Fenster zeigt zum Garten hinaus — ein Traum von einem englischen Garten mit ordentlich gestutzten symmetrisch angelegten Rasenflächen, üppigen Blumenrabatten und einem mit Blauregen überrankten Wandelgang.

Die Tür fliegt auf und ein kleines Mädchen mit einem wirren dunklen Lockenkopf und von Aufregung geröteten Wangen platzt herein. Ihre runden, erstaunlich blauen Augen mustern mich neugierig. Eine junge, rothaarige Frau mit einem freundlichen runden Gesicht kommt hinter Edie ins Zimmer und schüttelt lachend den Kopf. Das wird sicher Gemma sein, das Kindermädchen.

Da gibt es eine Achterbahn, die sieht aus wie eine Raupe. Lass sie sich bitte erst einmal einrichten, ja? Wir spielen noch ein bisschen mit deinem Kaufladen. Du siehst Julia später beim Abendessen. Sie muss ja erst einmal auspacken und mit deinem Dad sprechen. Im Flur dreht sie sich noch einmal um und winkt mir. Richten Sie sich erst einmal in Ruhe ein. Ich rufe zunächst meine Eltern an, um ihnen Bescheid zu geben, dass ich gut angekommen bin.

Dann packe ich aus und mache mich frisch. Auf dem kleinen Sekretär finde ich eine lederne Briefpapiermappe, wie sie oft in Hotelzimmern zu finden sind. Endlich ein Anhaltspunkt, um meinem mysteriösen neuen Arbeitgeber einmal auf den Zahn zu fühlen, bevor ich ihn gleich persönlich kennenlerne.

Rasch klappe ich den Laptop auf, wähle mich ein und starte eine Suche. Seine Tochter kann er schon einmal nicht verleugnen, denke ich, als mir ein dunkelhaariger Mann mit ernstem Blick aus der Bildersuche entgegenstarrt. Er hat dieselben stechend blauen Augen wie Edie. Streng und forschend blicken sie in die Kamera. Die gewölbten schwarzen Augenbrauen lassen seinen Blick leicht ironisch wirken. Sein scharf geschnittenes Gesicht, die leichten Geheimratsecken, die gerade Nase mit der steilen Zornesfalte darüber und die schmale Oberlippe verleihen seinen Gesichtszügen eine Härte, die nur das leichte Lächeln, die tiefen Grübchen in den Wangen und der ausgeprägte Amorbogen seiner Lippe etwas abzumildern vermögen.

Verdammt attraktiv der Kerl. Aber anlegen möchte ich mich nicht mit ihm. Er sieht aus wie jemand, der es gewohnt ist, sich durchzusetzen. Ich rufe die Websuche auf. Hauptsächlich auf Webseiten diverser Klatschblätter und Hochglanzmagazine. Neugierig klicke ich mich durch die Seiten. Jetzt ärgere ich mich darüber, dass ich gar nicht erst versucht habe, ihn zu googlen.

Valerie ihrerseits Armschmuck einer Reihe wechselnder mächtiger und reicher Männer: Ich runzle die Stirn. Gerüchte, Carlyle könnte mit dem plötzlichen Verschwinden seiner Verlobten etwas zu tun haben, können von der Polizei nicht bestätigt werden.

Womöglich hat der Typ seine Verlobte um die Ecke gebracht und ich werde ein Jahr unter einem Dach mit ihm leben. Erste Zweifel beschleichen mich, ob das alles wirklich so eine gute Idee war.

Mit einem entsprechend mulmigen Gefühl folge ich Mrs Pemberton später in den Flur. Das muss schrecklich sein für ein so kleines Kind. Wie verkraftet sie es? Mrs Pemberton fährt herum und ergreift meinen Oberarm. Sie senkt die Stimme fast zu einem Flüstern.

Mr Carlyle kann sehr ungehalten reagieren, wenn man Ms Gerber erwähnt. Ich bitte Sie also um entsprechende Zurückhaltung, auch Edie gegenüber. Verdattert schweige ich und nicke. Eine schreckliche Vorstellung, dass über die Mutter der Kleinen nicht einmal gesprochen werden darf. Das Mädchen tut mir auf einmal fürchterlich leid. Grübelnd folge ich ihr die Treppe hinunter. Wir durchqueren die achteckige Halle, in der sich das zentrale Treppenhaus befindet, und laufen durch einen sonnenlichtdurchfluteten Raum mit Parkettboden.

Am Ende des Saales bleiben wir vor einer schweren Tür aus dunklem Holz stehen. Mrs Pemberton klopft, und ich versuche, meinen Atem zu beruhigen. Sie hält die Tür für mich auf und bedeutet mir, einzutreten. Mein Herz trommelt gegen meine Rippen.

Sein Lächeln erreicht nur einen Mundwinkel und wirkt eher spöttisch als freundlich. Seine Augenbraue wandert nach oben und er macht ein schnalzendes Geräusch mit dem Mundwinkel, wobei er leicht den Kopf schüttelt. Langsam verdrängt Ärger meine Nervosität. Warum stellt er mich dann ein? So steht es auch in meinen Bewerbungsunterlagen.

Ich habe lediglich eine kleine Vorauswahl getroffen. Ihr Bild hat ihr gefallen. So einer ist das also. Einer von diesen Kerlen, die meinen, einer Frau über den Mund fahren zu müssen. Und dann sucht er seine Angestellten anscheinend nach dem Foto aus. Ich kann nicht verhindern, dass sich mein Ärger in meiner Mimik spiegelt.

So etwas wie ein Lächeln erscheint auf Mr Carlyles Gesicht. Die kurzen Haare stehen Ihnen. Nehmen Sie doch Platz, Ms Blumberg. Mr Carlyle umrundet den Schreibtisch und setzt sich vorne auf die Tischkante. Natürlich hat mich nicht nur Ihre sympathische Erscheinung für Sie eingenommen.

Ihr Lebenslauf liest sich auch sehr interessant. Sie haben offenbar einige Praktika in Kindergärten und Erziehungseinrichtungen absolviert. Eine tiefe Sehnsucht nach etwas nicht Greifbarem füllte sie immer mehr aus.

Ein tiefer Seufzer untermauerte diese geheimnisvolle Sehnsucht. Diese Bilder, die sie so faszinierten, begannen langsam, von ihr Besitz zu ergreifen. Ein letzter Schluck Rotwein und plötzlich wurden die Bilder deutlich …. Eine Frau kniete auf dem Boden, ihre Haltung wirkte demutsvoll. Bekleidet war sie nur mit einer festgeschnürten Unterbrustcorsage, ihre intime Mitte war blank, aber dafür trug sie ein breites Lederhalsband mit einem Ring — dem Ring der O.

Ein Mann, stattlich von seiner Erscheinung, stand direkt vor ihr. Sie konnte ihn spüren, sein Atem kitzelte auf ihrer Haut. Sein Gesicht blieb ihr jedoch verborgen. In seiner Hand hielt er eine Kette, diese führte zu dem Halsband der Frau. Ein Ruck und sie spürte den Druck auf ihrer Kehle — er zog sie zu sich heran. Seine Hand fasste unter ihr Kinn und automatisch legte sie den Kopf in den Nacken. Alles an ihr bebte. Das, was dieser Mann in ihr auslöste, war so fremd und intensiv.

Zwischen ihren Schenkeln pochte es. Eine nicht gekannte Welle der Lust und Begierde durchflutete jede Faser. Seine dunkle und ruhige Stimme sagte zu ihr: Ein lauter Seufzer als Antwort genügte und der Zug an ihrem Halsband wurde fordernder. Den Blick gesenkt und zitternd wartete sie — Anna — auf das, was da passieren würde — was er — ihr Dom — mit ihr tun würde. Sie war für alles bereit!

Das Bedürfnis, alles für ihn zu tun, damit er mit ihr zufrieden wäre, wuchs ins Unermessliche. Jede Pein, jede Demütigung - alles würde sie ertragen. Mit der gebotenen Verantwortung — denn ER würde nie etwas tun, was ihr schadete. Gab es überhaupt Grenzen, wenn man in dieser Form begehrte? Der Zug an dem Halsband wurde fester, das Atmen fiel schwerer — doch wozu brauchte man Luft, wenn man seinem Herrn dienen konnte? Diese Klammern, die er an ihre aufgestellten Brustwarzen setzte, brannten höllisch, und es war kaum zum Aushalten.

Schmerz und Lust verbanden sich. Stumm dirigierte er sie in die gewünschte Position. Kniend, der Oberkörper auf dem Boden, der Kopf seitlich, die Leine straff gespannt, lag sie vor ihm.

Ihre intime Mitte präsentierte sich offen und nass — streckte sich ihm entgegen. Der straffe Zug an ihrem Halsband beschränkte ihre Luft. Sie spürte seine Hände auf ihrem Po. Sanft waren seine Berührungen, wie er über ihre verführerischen Rundungen strich. Doch plötzlich ein Klatschen, ein fester Hieb traf ihren Hintern.

Lustvolles Seufzen, das nach mehr verlangte. Das Gefühl von Hingabe überschritt bislang alles Bekannte. Plötzlich blitzte eine Beschreibung auf, welche sie unter einem Gemälde einmal gelesen hatte. Dieses Bild zeigte ein inniges Liebespaar. Wahre Hingabe ist höchste Hingabe des Willens, die sich über alles erstreckt, was wir sind und haben, zu jeder Zeit, an jedem Ort, bei allen Beschäftigungen, Gedanken und Gefühlen! Was für wundervolle Worte, die genau beschrieben, was sich tief in ihrer Seele abspielte.

Plötzlich drang ein lautes Geräusch, gleich einem Schrei, an ihr Ohr. Panisch schlug Anna die Augen auf und sie blickte in zwei grüne leuchtende Punkte.

Für eine Sekunde wusste sie nicht, wo sie war, völlig benommen von den intensiven Traumbildern, aus denen sie so unsanft gerissen worden war. Sie seufzte laut und hasste ihre Katze in diesem Moment. Verschlafen rollte sie sich auf die Seite und kauerte sich klein zusammen, die Decke über den Kopf gezogen. Als sie ihre Hände in ihren Schritt legte, spürte sie, wie durchnässt ihr Höschen war. Dieser Traum war so aufregend erregend gewesen und hätte nie enden dürfen.

Noch für einen Moment versinken, ein bisschen träumen, dieses Gefühl nachklingen lassen. Doch das unbarmherzige Trampeln, die Pfote des Grauens, die sich geschickt durch die Decke an ihren Schopf vortastete, machte ein weiteres Eintauchen in das Geträumte unmöglich.

Müde und mit verspannten Gliedern folgte Anna ihr. Die Uhr zeigte Fünf Anrufe in Abwesenheit und zwei Chatnachrichten, alle von Carl. Du hast mir gestern Nacht die Mail ohne Anhang geschickt! Wie hatte das passieren können? Nun dankbar, von ihrer Katze geweckt worden zu sein, füllte sie zügig den Napf und rannte zurück ins Arbeitszimmer, um diesen Fauxpas auszugleichen. Seine Stimme klang gereizt. Ich kriege hier die Krise!

Anna, die sich immer noch benommen fühlte, stammelte eine schmale Entschuldigung heraus. Anna seufzte, sie konnte seine Art gerade nicht ertragen. Ich versuche seit Stunden, dich zu erreichen, und das nervt. Nein, sie wollte nicht wieder mit Carl eine Grundsatzdiskussion über Terminplanung und dergleichen führen.

Er kannte Anna und wusste um ihre Zerstreutheit. Es hatte manchmal auch etwas Liebenswertes, zum Beispiel, wenn sie die Strümpfe falsch herum trug. Sie war eine Chaotin, die viele Dinge verschusselte und er war für sie da, um diese gerade zu rücken.

Elementare Dinge, wie eine Steuererklärung pünktlich abzugeben, würden ihr ohne seine Hilfe niemals gelingen. Somit wähnte er sich in Sicherheit was ihre Beziehung anging. Denn natürlich spürte er, dass es nicht mehr harmonisch zwischen ihnen lief, dass sich das Verhältnis abgekühlt hatte. Ihm war allerdings erst vor Kurzem aufgefallen, dass sich Anna verändert hatte. Doch an diesem Abend kam es zu einer Auseinandersetzung über die Art, wie sie bislang Sex hatten.

Was hatte sie ihm vorgeworfen? Er sei einfallslos und emotionslos. Das hatte ihn bis ins Mark getroffen. Ohne ein weiteres Wort hatte er seine Wohnung verlassen, war ziellos durch die Stadt gefahren, um dann bei einer Prostituierten seinen aufgestauten Frust loszuwerden. Seit Jahren hatte er solche Dienste nicht mehr in Anspruch genommen, fand es unangemessen, da er sich in einer Beziehung befand, hätte es als Betrug an Anna gesehen. Doch an jenem Abend war es ihm egal, da er vermutete, ein anderer Mann stecke hinter ihrem Verhalten.

Die Hure gab ihm an diesem Abend die Bestätigung, die seine Partnerin ihm absprach. Er hatte die junge Frau über eine Stunde hart und in allen möglichen Stellungen gefickt, bis er endlich kam. Verwundert darüber, dass sie akribisch den Chronikverlauf ihres Internetbrowsers zu löschen schien, nahm er sich vor, herauszufinden, welche Internetseiten sie besuchte. Allerdings gestaltete sich das schwierig und er war bislang noch kein Stück weiter gekommen, auch weil er nicht die Notwendigkeit sah, zu viel Energie in dieses Vorhaben zu stecken.

Zumal Anna sich bei ihm entschuldigt hatte und sie kein weiteres Wort mehr darüber verloren. Sie schliefen auch wieder miteinander. Da siegte sein ausgeprägter Pragmatismus. Ruhe dich aus, und ich melde mich später noch einmal bei dir. Anna, erleichtert, dass das Gespräch nicht weiter eskalierte, stimmte ihm zu und wischte über den roten Hörer auf dem Display ihres Telefons, sodass die Verbindung getrennt wurde.

Da das Wetter sich für einen Oktobertag ausgesprochen mild und sonnig präsentierte, beschloss sie, eine Runde zu joggen. Joggen half ihr, den Kopf frei zu bekommen, sich zu sortieren, im Schreibprozess neue Kreativität zu finden und dann wieder entspannt fortzufahren.

Heute galt es jedoch, diesen intensiven Traum aus ihren Gedanken zu verbannen. Das, was sie heute Nacht gefühlt hatte, war so real gewesen.

Noch nie war sie davon so eingenommen worden. Als sich ihr Tempo eingependelt hatte, die Schritte einen ruhigen Rhythmus fanden, kreisten ihre Gedanken um das, was sie in den letzten Wochen umtrieb.

Ihre Unzufriedenheit hatte sich in dem Streit mit Carl mehr als deutlich gezeigt. Doch sie konnte nicht sagen, was ihr fehlte. Abwechslung bei den Praktiken? Anna hatte das Gefühl, dies seien nicht die Antworten. Planlos hatte sie vor Wochen begonnen, im Internet herum zu surfen. Sie suchte nach etwas, um ihrer Unzufriedenheit einen Namen zu geben. Nun las sie plötzlich von Frauen, die sich Männern hingaben, die darin die höchste Befriedigung fanden. Das, was sie da lesen konnte, berührte sie.

Es hatte plötzlich am ganzen Körper gekribbelt. Sollte das der Schlüssel sein? Die Antwort, nach der sie suchte? Immer wieder versuchte sie, sich vorzustellen, ob Schmerz und Demütigung sie sexuell erregten. Frauen, deren Körper von Seilen umspielt wurden, die sie jeglicher Bewegung beraubten. Jedes Foto war eine Inszenierung der Lust, des unendlichen Begehrens, körperlich wie geistig. Jedes Bild wurde durch einen tiefgründigen Spruch, eine Aussage, die so perfekt zu dem Dargestellten passte, untermauert, dass es in ihr ein Feuerwerk der Lust auslöste.

Fasziniert war sie vor dem Bildschirm haften geblieben. Jede einzelne Seite hatte ihre Faszination für sich. Sein Gesicht blieb weiterhin verborgen. Doch noch mehr berührten sie die Worte, die sie förmlich aufgesogen hatte: Ich bin dafür verantwortlich, dass es ihr gut geht. Die, die sich in ihrer Lust und ihrem Schmerz mir ergibt, gilt es zu schützen. Ich werde sie auffangen, sie lehren und ihr zeigen, wie sie an diesem Leben wächst.

Doch ich erwarte, dass sie sich bemüht, dass sie das, was in ihr schlummert, freigibt. Den Impulsen folgt, die sie inspirieren.








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Seine Hand fasste unter ihr Kinn und automatisch legte sie den Kopf in den Nacken. Alles an ihr bebte. Das, was dieser Mann in ihr auslöste, war so fremd und intensiv. Zwischen ihren Schenkeln pochte es. Eine nicht gekannte Welle der Lust und Begierde durchflutete jede Faser. Seine dunkle und ruhige Stimme sagte zu ihr: Ein lauter Seufzer als Antwort genügte und der Zug an ihrem Halsband wurde fordernder.

Den Blick gesenkt und zitternd wartete sie — Anna — auf das, was da passieren würde — was er — ihr Dom — mit ihr tun würde. Sie war für alles bereit! Das Bedürfnis, alles für ihn zu tun, damit er mit ihr zufrieden wäre, wuchs ins Unermessliche. Jede Pein, jede Demütigung - alles würde sie ertragen. Mit der gebotenen Verantwortung — denn ER würde nie etwas tun, was ihr schadete.

Gab es überhaupt Grenzen, wenn man in dieser Form begehrte? Der Zug an dem Halsband wurde fester, das Atmen fiel schwerer — doch wozu brauchte man Luft, wenn man seinem Herrn dienen konnte? Diese Klammern, die er an ihre aufgestellten Brustwarzen setzte, brannten höllisch, und es war kaum zum Aushalten.

Schmerz und Lust verbanden sich. Stumm dirigierte er sie in die gewünschte Position. Kniend, der Oberkörper auf dem Boden, der Kopf seitlich, die Leine straff gespannt, lag sie vor ihm. Ihre intime Mitte präsentierte sich offen und nass — streckte sich ihm entgegen. Der straffe Zug an ihrem Halsband beschränkte ihre Luft. Sie spürte seine Hände auf ihrem Po. Sanft waren seine Berührungen, wie er über ihre verführerischen Rundungen strich.

Doch plötzlich ein Klatschen, ein fester Hieb traf ihren Hintern. Lustvolles Seufzen, das nach mehr verlangte. Das Gefühl von Hingabe überschritt bislang alles Bekannte. Plötzlich blitzte eine Beschreibung auf, welche sie unter einem Gemälde einmal gelesen hatte. Dieses Bild zeigte ein inniges Liebespaar. Wahre Hingabe ist höchste Hingabe des Willens, die sich über alles erstreckt, was wir sind und haben, zu jeder Zeit, an jedem Ort, bei allen Beschäftigungen, Gedanken und Gefühlen!

Was für wundervolle Worte, die genau beschrieben, was sich tief in ihrer Seele abspielte. Plötzlich drang ein lautes Geräusch, gleich einem Schrei, an ihr Ohr. Panisch schlug Anna die Augen auf und sie blickte in zwei grüne leuchtende Punkte. Für eine Sekunde wusste sie nicht, wo sie war, völlig benommen von den intensiven Traumbildern, aus denen sie so unsanft gerissen worden war.

Sie seufzte laut und hasste ihre Katze in diesem Moment. Verschlafen rollte sie sich auf die Seite und kauerte sich klein zusammen, die Decke über den Kopf gezogen. Als sie ihre Hände in ihren Schritt legte, spürte sie, wie durchnässt ihr Höschen war. Dieser Traum war so aufregend erregend gewesen und hätte nie enden dürfen.

Noch für einen Moment versinken, ein bisschen träumen, dieses Gefühl nachklingen lassen. Doch das unbarmherzige Trampeln, die Pfote des Grauens, die sich geschickt durch die Decke an ihren Schopf vortastete, machte ein weiteres Eintauchen in das Geträumte unmöglich. Müde und mit verspannten Gliedern folgte Anna ihr. Die Uhr zeigte Fünf Anrufe in Abwesenheit und zwei Chatnachrichten, alle von Carl.

Du hast mir gestern Nacht die Mail ohne Anhang geschickt! Wie hatte das passieren können? Nun dankbar, von ihrer Katze geweckt worden zu sein, füllte sie zügig den Napf und rannte zurück ins Arbeitszimmer, um diesen Fauxpas auszugleichen. Seine Stimme klang gereizt. Ich kriege hier die Krise!

Anna, die sich immer noch benommen fühlte, stammelte eine schmale Entschuldigung heraus. Anna seufzte, sie konnte seine Art gerade nicht ertragen. Ich versuche seit Stunden, dich zu erreichen, und das nervt.

Nein, sie wollte nicht wieder mit Carl eine Grundsatzdiskussion über Terminplanung und dergleichen führen. Er kannte Anna und wusste um ihre Zerstreutheit. Es hatte manchmal auch etwas Liebenswertes, zum Beispiel, wenn sie die Strümpfe falsch herum trug. Sie war eine Chaotin, die viele Dinge verschusselte und er war für sie da, um diese gerade zu rücken. Elementare Dinge, wie eine Steuererklärung pünktlich abzugeben, würden ihr ohne seine Hilfe niemals gelingen.

Somit wähnte er sich in Sicherheit was ihre Beziehung anging. Denn natürlich spürte er, dass es nicht mehr harmonisch zwischen ihnen lief, dass sich das Verhältnis abgekühlt hatte. Ihm war allerdings erst vor Kurzem aufgefallen, dass sich Anna verändert hatte. Doch an diesem Abend kam es zu einer Auseinandersetzung über die Art, wie sie bislang Sex hatten. Was hatte sie ihm vorgeworfen? Er sei einfallslos und emotionslos. Das hatte ihn bis ins Mark getroffen.

Ohne ein weiteres Wort hatte er seine Wohnung verlassen, war ziellos durch die Stadt gefahren, um dann bei einer Prostituierten seinen aufgestauten Frust loszuwerden. Seit Jahren hatte er solche Dienste nicht mehr in Anspruch genommen, fand es unangemessen, da er sich in einer Beziehung befand, hätte es als Betrug an Anna gesehen.

Doch an jenem Abend war es ihm egal, da er vermutete, ein anderer Mann stecke hinter ihrem Verhalten. Die Hure gab ihm an diesem Abend die Bestätigung, die seine Partnerin ihm absprach. Er hatte die junge Frau über eine Stunde hart und in allen möglichen Stellungen gefickt, bis er endlich kam. Verwundert darüber, dass sie akribisch den Chronikverlauf ihres Internetbrowsers zu löschen schien, nahm er sich vor, herauszufinden, welche Internetseiten sie besuchte.

Allerdings gestaltete sich das schwierig und er war bislang noch kein Stück weiter gekommen, auch weil er nicht die Notwendigkeit sah, zu viel Energie in dieses Vorhaben zu stecken. Zumal Anna sich bei ihm entschuldigt hatte und sie kein weiteres Wort mehr darüber verloren.

Sie schliefen auch wieder miteinander. Da siegte sein ausgeprägter Pragmatismus. Ruhe dich aus, und ich melde mich später noch einmal bei dir. Anna, erleichtert, dass das Gespräch nicht weiter eskalierte, stimmte ihm zu und wischte über den roten Hörer auf dem Display ihres Telefons, sodass die Verbindung getrennt wurde. Da das Wetter sich für einen Oktobertag ausgesprochen mild und sonnig präsentierte, beschloss sie, eine Runde zu joggen.

Joggen half ihr, den Kopf frei zu bekommen, sich zu sortieren, im Schreibprozess neue Kreativität zu finden und dann wieder entspannt fortzufahren. Heute galt es jedoch, diesen intensiven Traum aus ihren Gedanken zu verbannen. Das, was sie heute Nacht gefühlt hatte, war so real gewesen.

Noch nie war sie davon so eingenommen worden. Als sich ihr Tempo eingependelt hatte, die Schritte einen ruhigen Rhythmus fanden, kreisten ihre Gedanken um das, was sie in den letzten Wochen umtrieb. Ihre Unzufriedenheit hatte sich in dem Streit mit Carl mehr als deutlich gezeigt.

Doch sie konnte nicht sagen, was ihr fehlte. Abwechslung bei den Praktiken? Anna hatte das Gefühl, dies seien nicht die Antworten.

Planlos hatte sie vor Wochen begonnen, im Internet herum zu surfen. Sie suchte nach etwas, um ihrer Unzufriedenheit einen Namen zu geben. Nun las sie plötzlich von Frauen, die sich Männern hingaben, die darin die höchste Befriedigung fanden.

Das, was sie da lesen konnte, berührte sie. Es hatte plötzlich am ganzen Körper gekribbelt. Sollte das der Schlüssel sein? Die Antwort, nach der sie suchte? Immer wieder versuchte sie, sich vorzustellen, ob Schmerz und Demütigung sie sexuell erregten.

Frauen, deren Körper von Seilen umspielt wurden, die sie jeglicher Bewegung beraubten. Jedes Foto war eine Inszenierung der Lust, des unendlichen Begehrens, körperlich wie geistig.

Jedes Bild wurde durch einen tiefgründigen Spruch, eine Aussage, die so perfekt zu dem Dargestellten passte, untermauert, dass es in ihr ein Feuerwerk der Lust auslöste. Fasziniert war sie vor dem Bildschirm haften geblieben. Jede einzelne Seite hatte ihre Faszination für sich. Sein Gesicht blieb weiterhin verborgen. Doch noch mehr berührten sie die Worte, die sie förmlich aufgesogen hatte: Ich bin dafür verantwortlich, dass es ihr gut geht.

Die, die sich in ihrer Lust und ihrem Schmerz mir ergibt, gilt es zu schützen. Ich werde sie auffangen, sie lehren und ihr zeigen, wie sie an diesem Leben wächst. Doch ich erwarte, dass sie sich bemüht, dass sie das, was in ihr schlummert, freigibt.

Den Impulsen folgt, die sie inspirieren. Das Schönste, was sie erleben kann, ist das Geheimnisvolle. Um die Wirklichkeit zu begreifen, sollte sie auf das hören, was ich noch verschweige. Und solange die Sehnsucht ihre Seele nährt und nicht die Erfüllung, wird sie das höchste Glück erfahren! Bei diesen Worten waren Anna die Tränen über die Wangen gelaufen.

Es war, als öffne sich plötzlich ein Tor und sie konnte aus der Dunkelheit ins helle Licht hervortreten. Diese Worte lösten etwas aus, was tief in ihrer Seele verborgen war.

Etwas, von dem sie keine Ahnung hatte, dass es in ihr schlummerte. Die Seite verfügte über die Möglichkeit, sich in einem Forum und Chat aktiv einzubringen. Denn die Taucher mussten lange Strecken in den Tiefen des Meeres zurücklegen, um die begehrten Schätze hervorzuholen. Das taten sie meist auch ohne Sauerstoffflaschen, sondern hielten für diese Zeit die Luft an.

Doch der Lohn war eine Perle, die wertvoll und wunderschön war. Wie konnte es nur so weit kommen? Vor wenigen Tagen war sie noch eine der erfolgreichsten Managerinnen Frankreichs gewesen. Nur schwerlich gelang es Saskia die Augen zu öffnen. Zusätzlich hatten die beiden ihr einen Ring in den Mund geschoben, sodass die Lippen auseinandergedrückt wurden.

Sie konnte sich nicht bewegen, war den beiden Männern hilflos ausgeliefert. Und das schlimmste daran — es gefiel ihr. Seine Berührungen zauberten eine Gänsehaut auf ihre Haut. Dann stöhnte sie erneut, als Stefan die Batterie anstellte und für wenige Sekunden ihre Muskeln zu zucken begannen.

Speichel lief ihr aus dem Mund, sie wollte etwas sagen, die beiden Männer anschreien, doch sie hatte bald keine Kraft mehr. Warum hatte sie nur eingewilligt, bei dieser speziellen Art der Therapie? Hätte sie es nicht besser wissen müssen? Doch wie immer wollte sie so schnell wie möglich wieder auf den Beinen sein, weiterarbeiten und noch mehr Geld scheffeln.

Als er nackt und mit erigiertem Penis vor ihr stand, blieb ihr die Luft weg. Noch immer vibrierte der Dildo zwischen ihren Beinen. Zusätzlich hatten die beiden ihre Brustwarzen mit Klemmen versehen. Jede Bewegung schmerzte und doch trieb es sie immer wieder auf die Spitze der Lust.

Es war so ein gemeines Spiel, dem sie sich hingeben musste. Wie oft war sie hier bereits gekommen? Es war schwer zu zählen, wenn die beiden einfach weitermachten, während sie ihre Lust herausschrie.

Auch Andreas kam nah an sie heran und zog ihr Augenlid nach oben. Es scheint, als müssten wir das Tempo ein wenig erhöhen. Als auch er sich auszog, wurde ihr schwindelig. Der durchtrainierte Körper des Mannes war mit Tattoos übersaht.

Langsam näherte sich seine Eichel ihrem Mund. Als würde sie etwas sagen wollen, glitt heiseres Stöhnen über ihre Lippen. Andreas fasste ihr in die Haare und massierte ihren Hinterkopf. In diesem Moment spürte sie Stefans Schwanz an ihrem Po spielen.

Oh Gott, dachte sie und hielt die Luft an. Sie hatten doch nicht etwa vor in alle meine Öffnungen Sie konnte den Gedankengang nicht ausformulieren. Mit dem Daumen fühlte Stefan an ihren Po leicht vor.

Der Duft von Massageöl lag noch in der Luft und die Welt begann sich erneut zu drehen, als er mit seiner Eichel in sie eindrang. Saskia verdrehte die Augen. In der nächsten Sekunde schoss erneut Strom durch ihren Körper. Sie hatte gar nicht gemerkt, wie Andreas die Steuerung der Batterie an sich genommen hatte und ihr Gesicht beobachtete, als er am Rad drehte.

Ihre Schenkel zuckten, der Druck nahm jetzt immer mehr zu. Sie hatten sich nicht einmal die Mühe gemacht den Dildo zu entfernen, sodass auf ihrem Unterleib so viel Druck lastete, wie noch nie zuvor. Erst war Schmerz das vorherrschende Gefühl, doch nach und nach vermischte es sich mit Lust zu einer ganz eigenen Komposition, der sie nicht habhaft werden konnte. Die beiden Männer lachten nur. Hatte sie gerade richtig gehört? Hatten sie ihren Körper nicht bereits genug geschunden? Saskia hatte keine Zeit mehr, um weiter zu denken.

Ohne Probleme konnte Andreas seine Eichel durch ihre Lippen treiben. Er packte sie weiterhin an den langen, blonden Haaren und gab den Takt nach seinem Belieben vor.

Gleichzeitig drückte Stefan sein Becken nach vorne. Es dauerte nicht lange, bis sie die Kontrolle über ihren Körper verlor. Alle ihre Löcher waren gestopft, sie war gefesselt und ihr Körper schmerzte.

Und doch schüttelte ein Multipler-Orgasmus ihren Verstand so hart durch, dass sie meinte den Wahnsinn zu verfallen. Ich bin ohnmächtig geworden? Millar schlug in aller Ruhe seine Mappe zu und bedachte die zierliche Frau mit einem besorgten Blick.

Erschöpfung, zu viel Sport, zu wenig Schlaf, zu viel Arbeit.

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Eine junge, rothaarige Frau mit einem freundlichen runden Gesicht kommt hinter Edie ins Zimmer und schüttelt lachend den Kopf. Das wird sicher Gemma sein, das Kindermädchen.

Da gibt es eine Achterbahn, die sieht aus wie eine Raupe. Lass sie sich bitte erst einmal einrichten, ja? Wir spielen noch ein bisschen mit deinem Kaufladen. Du siehst Julia später beim Abendessen. Sie muss ja erst einmal auspacken und mit deinem Dad sprechen. Im Flur dreht sie sich noch einmal um und winkt mir. Richten Sie sich erst einmal in Ruhe ein. Ich rufe zunächst meine Eltern an, um ihnen Bescheid zu geben, dass ich gut angekommen bin. Dann packe ich aus und mache mich frisch. Auf dem kleinen Sekretär finde ich eine lederne Briefpapiermappe, wie sie oft in Hotelzimmern zu finden sind.

Endlich ein Anhaltspunkt, um meinem mysteriösen neuen Arbeitgeber einmal auf den Zahn zu fühlen, bevor ich ihn gleich persönlich kennenlerne. Rasch klappe ich den Laptop auf, wähle mich ein und starte eine Suche.

Seine Tochter kann er schon einmal nicht verleugnen, denke ich, als mir ein dunkelhaariger Mann mit ernstem Blick aus der Bildersuche entgegenstarrt.

Er hat dieselben stechend blauen Augen wie Edie. Streng und forschend blicken sie in die Kamera. Die gewölbten schwarzen Augenbrauen lassen seinen Blick leicht ironisch wirken.

Sein scharf geschnittenes Gesicht, die leichten Geheimratsecken, die gerade Nase mit der steilen Zornesfalte darüber und die schmale Oberlippe verleihen seinen Gesichtszügen eine Härte, die nur das leichte Lächeln, die tiefen Grübchen in den Wangen und der ausgeprägte Amorbogen seiner Lippe etwas abzumildern vermögen.

Verdammt attraktiv der Kerl. Aber anlegen möchte ich mich nicht mit ihm. Er sieht aus wie jemand, der es gewohnt ist, sich durchzusetzen. Ich rufe die Websuche auf. Hauptsächlich auf Webseiten diverser Klatschblätter und Hochglanzmagazine. Neugierig klicke ich mich durch die Seiten. Jetzt ärgere ich mich darüber, dass ich gar nicht erst versucht habe, ihn zu googlen. Valerie ihrerseits Armschmuck einer Reihe wechselnder mächtiger und reicher Männer: Ich runzle die Stirn.

Gerüchte, Carlyle könnte mit dem plötzlichen Verschwinden seiner Verlobten etwas zu tun haben, können von der Polizei nicht bestätigt werden. Womöglich hat der Typ seine Verlobte um die Ecke gebracht und ich werde ein Jahr unter einem Dach mit ihm leben. Erste Zweifel beschleichen mich, ob das alles wirklich so eine gute Idee war. Mit einem entsprechend mulmigen Gefühl folge ich Mrs Pemberton später in den Flur. Das muss schrecklich sein für ein so kleines Kind.

Wie verkraftet sie es? Mrs Pemberton fährt herum und ergreift meinen Oberarm. Sie senkt die Stimme fast zu einem Flüstern. Mr Carlyle kann sehr ungehalten reagieren, wenn man Ms Gerber erwähnt. Ich bitte Sie also um entsprechende Zurückhaltung, auch Edie gegenüber.

Verdattert schweige ich und nicke. Eine schreckliche Vorstellung, dass über die Mutter der Kleinen nicht einmal gesprochen werden darf. Das Mädchen tut mir auf einmal fürchterlich leid. Grübelnd folge ich ihr die Treppe hinunter. Wir durchqueren die achteckige Halle, in der sich das zentrale Treppenhaus befindet, und laufen durch einen sonnenlichtdurchfluteten Raum mit Parkettboden.

Am Ende des Saales bleiben wir vor einer schweren Tür aus dunklem Holz stehen. Mrs Pemberton klopft, und ich versuche, meinen Atem zu beruhigen. Sie hält die Tür für mich auf und bedeutet mir, einzutreten. Mein Herz trommelt gegen meine Rippen. Sein Lächeln erreicht nur einen Mundwinkel und wirkt eher spöttisch als freundlich.

Seine Augenbraue wandert nach oben und er macht ein schnalzendes Geräusch mit dem Mundwinkel, wobei er leicht den Kopf schüttelt. Langsam verdrängt Ärger meine Nervosität. Warum stellt er mich dann ein? So steht es auch in meinen Bewerbungsunterlagen. Ich habe lediglich eine kleine Vorauswahl getroffen. Ihr Bild hat ihr gefallen. So einer ist das also. Einer von diesen Kerlen, die meinen, einer Frau über den Mund fahren zu müssen. Und dann sucht er seine Angestellten anscheinend nach dem Foto aus.

Ich kann nicht verhindern, dass sich mein Ärger in meiner Mimik spiegelt. So etwas wie ein Lächeln erscheint auf Mr Carlyles Gesicht. Die kurzen Haare stehen Ihnen. Nehmen Sie doch Platz, Ms Blumberg. Mr Carlyle umrundet den Schreibtisch und setzt sich vorne auf die Tischkante. Natürlich hat mich nicht nur Ihre sympathische Erscheinung für Sie eingenommen.

Ihr Lebenslauf liest sich auch sehr interessant. Sie haben offenbar einige Praktika in Kindergärten und Erziehungseinrichtungen absolviert. Ich denke, das kann nicht schaden.

Allerdings brauche ich keine Gouvernante. Edie hat bereits ein hervorragendes Kindermädchen. Seine Brauen ziehen sich zusammen. Es gefällt ihm nicht, unterbrochen zu werden. Doch er fährt mit einem kleinen, schwer zu deutenden Lächeln fort. Dann wissen Sie wahrscheinlich bereits, dass es mir hauptsächlich darum geht, dass Sie mit Edyth Zeit verbringen und Deutsch mit ihr sprechen.

Ich selbst spreche leider nur Französisch, Spanisch und Russisch und hatte nie Zeit, es ausreichend zu lernen. Sie hat in den ersten Lebensjahren mit der Kleinen Deutsch gesprochen und ich möchte nicht, dass sie es vollkommen verlernt. Sie hat keine Erinnerungen an sie und das ist auch gut so. Er beugt sich plötzlich vor und stützt sich auf die beiden Armlehnen meines Sessels. Erschrocken presse ich mich gegen die Rückenlehne.

Sein Gesicht ist kaum eine Handbreit von meinem entfernt, seine blauen Augen bohren sich in meine. Was Edie angeht, dulde ich keinen Widerspruch. Mein Nacken prickelt und ich kann den Blick nicht von seinen bohrenden blauen Augen abwenden.

Ein Hauch von seinem Parfum kitzelt meine Nase. Ein angenehm dezenter Zitrusduft mit einer Spur von Gewürzen und Moschus. Trotz allem bin ich beinahe versucht, mich vorzulehnen und an seinem Hals zu schnuppern. Sie hat kaum eine aktive Erinnerung an die Zeit mit ihrer Mutter und ich dulde nicht, dass jemand die Wunden wieder aufwühlt.

Habe ich mich deutlich ausgedrückt? Doch ich kann nicht umhin, mich zu fragen, ob er tatsächlich nur seine Tochter schützen möchte, oder ob andere Gründe dahinterstecken, dass er seine Ex-Verlobte nicht erwähnen will. Ich nicke stumm und gebe mir Mühe, nicht allzu unelegant zu wirken, während ich mich aus dem weichen Sitzpolster stemme. Ich muss zugeben, er ist schon eine imposante Erscheinung in seinem sportlich geschnittenen grauen Anzug mit der dunklen Krawatte.

Du liest gerne und sagst geradeheraus deine Meinung zur Lektüre? Lia ist ausgebildete kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen, hat Anglistik und Germanistik studiert und arbeitet als Autorin, Übersetzerin, Lektorin und Sprachlehrerin.

Das Herz der reiselustigen Autorin schlägt vor allem für die britischen Inseln und Skandinavien und eine sinnliche Atmosphäre und interessante Kulisse sind für sie wichtige Bestandteile einer fesselnden Geschichte.

Erfahre mehr im Interview mit Lia Bergmann. Mehr zur Secret-Desires -Reihe. E-Books Autoren Newsletter Über uns. Leseprobe zum erotischen Liebesroman. Craig lacht und schüttelt amüsiert den Kopf. Ich gehe in die Hocke und strecke die Hand aus.

Und du bist Edyth? Schön, dich kennenzulernen, Edyth. Fünf Jahre langweiliger Sex waren schon eine Hausnummer. Doch über eine Trennung hatte Anna nie nachgedacht.

Sie wollte dieses Thema nicht über die wichtigen Dinge des Lebens stellen. Wenn sie eine Antwort erhielt, dann in der Regel eine standardisierte Absage. Es war für die junge Autorin schmerzhaft, zu erfahren, dass man ihr Manuskript für nicht vermittelbar hielt. Um sich einen Überblick über Debütromane zu verschaffen, kaufte Anna einen Stapel Erstlingswerke, die die Hürde der gestrengen Lektoren überwunden hatten und im Bücherregal der Buchhandlungen standen.

Dieser habe mit viel Engagement alles daran gesetzt, ihr zu helfen und nun dürfe sie dieses Buch in den Händen halten. Carl Hoffman klang nett und aufgeschlossen. Manchmal war sich Anna nicht sicher, ob Carl mehr von ihr oder ihren Büchern begeistert gewesen war. Mit dem Erscheinungstermin ihres ersten Romans wurden sie auch ein Paar. Carl war kein einfühlsamer Liebhaber und Partner, aber das rückte für Anna in den Hintergrund … bis jetzt!

Tausende Gedanken huschten ihr durch den müden Kopf. Wann hatte sie sich das letzte Mal sexuell richtig ausgefüllt und befriedigt gefühlt? Eine Antwort konnte sie sich nicht geben. Eine tiefe Sehnsucht nach etwas nicht Greifbarem füllte sie immer mehr aus. Ein tiefer Seufzer untermauerte diese geheimnisvolle Sehnsucht. Diese Bilder, die sie so faszinierten, begannen langsam, von ihr Besitz zu ergreifen.

Ein letzter Schluck Rotwein und plötzlich wurden die Bilder deutlich …. Eine Frau kniete auf dem Boden, ihre Haltung wirkte demutsvoll.

Bekleidet war sie nur mit einer festgeschnürten Unterbrustcorsage, ihre intime Mitte war blank, aber dafür trug sie ein breites Lederhalsband mit einem Ring — dem Ring der O. Ein Mann, stattlich von seiner Erscheinung, stand direkt vor ihr. Sie konnte ihn spüren, sein Atem kitzelte auf ihrer Haut. Sein Gesicht blieb ihr jedoch verborgen. In seiner Hand hielt er eine Kette, diese führte zu dem Halsband der Frau.

Ein Ruck und sie spürte den Druck auf ihrer Kehle — er zog sie zu sich heran. Seine Hand fasste unter ihr Kinn und automatisch legte sie den Kopf in den Nacken. Alles an ihr bebte. Das, was dieser Mann in ihr auslöste, war so fremd und intensiv. Zwischen ihren Schenkeln pochte es. Eine nicht gekannte Welle der Lust und Begierde durchflutete jede Faser. Seine dunkle und ruhige Stimme sagte zu ihr: Ein lauter Seufzer als Antwort genügte und der Zug an ihrem Halsband wurde fordernder.

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Der Zug an dem Halsband wurde fester, das Atmen fiel schwerer — doch wozu brauchte man Luft, wenn man seinem Herrn dienen konnte? Diese Klammern, die er an ihre aufgestellten Brustwarzen setzte, brannten höllisch, und es war kaum zum Aushalten.

Schmerz und Lust verbanden sich. Stumm dirigierte er sie in die gewünschte Position. Kniend, der Oberkörper auf dem Boden, der Kopf seitlich, die Leine straff gespannt, lag sie vor ihm. Ihre intime Mitte präsentierte sich offen und nass — streckte sich ihm entgegen.

Der straffe Zug an ihrem Halsband beschränkte ihre Luft. Sie spürte seine Hände auf ihrem Po. Sanft waren seine Berührungen, wie er über ihre verführerischen Rundungen strich. Doch plötzlich ein Klatschen, ein fester Hieb traf ihren Hintern. Lustvolles Seufzen, das nach mehr verlangte. Das Gefühl von Hingabe überschritt bislang alles Bekannte. Plötzlich blitzte eine Beschreibung auf, welche sie unter einem Gemälde einmal gelesen hatte. Dieses Bild zeigte ein inniges Liebespaar.

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Panisch schlug Anna die Augen auf und sie blickte in zwei grüne leuchtende Punkte. Für eine Sekunde wusste sie nicht, wo sie war, völlig benommen von den intensiven Traumbildern, aus denen sie so unsanft gerissen worden war.

Sie seufzte laut und hasste ihre Katze in diesem Moment. Verschlafen rollte sie sich auf die Seite und kauerte sich klein zusammen, die Decke über den Kopf gezogen.

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Anna seufzte, sie konnte seine Art gerade nicht ertragen. Ich versuche seit Stunden, dich zu erreichen, und das nervt. Nein, sie wollte nicht wieder mit Carl eine Grundsatzdiskussion über Terminplanung und dergleichen führen. Er kannte Anna und wusste um ihre Zerstreutheit. Es hatte manchmal auch etwas Liebenswertes, zum Beispiel, wenn sie die Strümpfe falsch herum trug. Sie war eine Chaotin, die viele Dinge verschusselte und er war für sie da, um diese gerade zu rücken.

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Doch sie konnte nicht sagen, was ihr fehlte. Abwechslung bei den Praktiken? Anna hatte das Gefühl, dies seien nicht die Antworten. Planlos hatte sie vor Wochen begonnen, im Internet herum zu surfen. Sie suchte nach etwas, um ihrer Unzufriedenheit einen Namen zu geben.

Nun las sie plötzlich von Frauen, die sich Männern hingaben, die darin die höchste Befriedigung fanden. Das, was sie da lesen konnte, berührte sie. Es hatte plötzlich am ganzen Körper gekribbelt. Sollte das der Schlüssel sein?